Eine genaue Beispielrechnung

Um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einer solchen Kapitalanlage zu beurteilen, möchte ich Ihnen hierzu ein kurzes Beispiel aus unserer Berufspraxis geben:

Es handelt sich bei diesem Beispiel um eine Ferienwohnung an der Deutschen Ostseeküste in einem kleinen Ostseebad zwischen Lübeck und Rostock.

Größe: 50,79 m²
Kaufpreis: 126.500 Euro

Aufwand pro Jahr:
5 % Zinsen + 2 % Tilgung aus 126.500 Euro = 8.855 Euro
Betriebskosten + Verwaltung = ca. 2.000 Euro

jährlicher Aufwand ca. 10.855 Euro

Ertrag pro Jahr:
Mietertrag, 91 Tage x 72 Euro =  6.552 Euro
Mietertrag, 89 Tage x 50 Euro = 4.450 Euro
Steuervorteil = ca. 1.500 Euro

gesamt ca. 12.502 Euro

Es ergibt sich also für 2008 ein Überschuss von ca. 1.647 Euro

Hinzu kommt der Gewinn aus der Wertsteigerung, der nach Ablauf der Spekulationsfrist steuerfrei ist, sowie der Kostenansatz des Urlaubs in der eigenen Wohnung.

Bei den im Beispiel angegebenen Zahlen handelt es sich übrigens nicht um theoretische Vergleichszahlen, die Vermiettage und Mieten wurden tatsächlich erwirtschaftet.

Selbstverständlich ist so ein Beispiel immer nur eine stark verkürzte Momentaufnahme – eben nur ein Beispiel. Es zeigt jedoch, dass Renditen von bis zu 10% p. a. auch bei dieser Form der Kapitalanlage möglich sind. Der Erfolg Ihrer eigenen Anlage ist dabei jedoch stark von einer Vielzahl von teils persönlichen und teils objektspezifischen Einzelfaktoren abhängig.

Um interessierten Familien einen ersten Überblick über das Thema „Ferienimmobilien in Deutschland als Kapitalanlage und Altersvorsorge“ zu geben, habe ich in den vergangenen Jahren einen einfachen und übersichtlichen Ratgeber mit unseren wichtigsten beruflichen und privaten Erfahrungen aus diesem Bereich zusammengestellt.